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Coronavirus - Wie schlimm ist es wirklich?

Aktualisiert: März 19

Tödlich? Oder doch nur ein "normales" Grippevirus?

Verzögerungen, Wartezeiten und Ungewissheit – Der momentane Alltag für unsere Produzenten in China. Wird die Produktion ganz stehen bleiben?


Da unsere Produzenten aus China kommen, haben wir uns entschlossen, einen Blog über dieses hochaktuelle Thema zu schreiben.

Wir haben einige Informationen direkt aus China erhalten. Wie schlimm ist die Situation vor Ort tatsächlich?

Bis am 9. Februar sollten in China alle zu Hause bleiben, diese Frist wurde jedoch verlängert. Seit dem 21.Februar dürfen sie nun wieder in ihre Büros, jedoch nicht in andere Firmen, um sich auszutauschen. Da nicht alle Teile unserer Tastatur aus derselben Firma stammen, verlängern sich die Wartezeiten erheblich.

Um die Hygiene hochzuhalten und Ansteckungen zu vermeiden, wird ihnen vorgeschrieben, möglichst oft am Tag die Hände zu waschen. Dies auch mit Alkohol und/oder Desinfektionsmitteln. Personen, welche von einer Reise oder einem Ausflug zurückkommen, müssen zwei Wochen in Quarantäne. In dieser Zeit dürfen sie nur einmal am Tag aus der Wohnung, um einkaufen zu gehen. Dies können sie jedoch nur unter sehr strengen Vorlagen. Insider sagen, die Situation sei sehr ungewiss und die Bevölkerung wird nicht gross informiert. Für uns von help2type ist diese Situation ein grosser Rückschlag. Alles lief gerade gut, der Prototyp hat uns begeistert und nun steht alles still.


Wo kommt das Virus her?

Böse Zungen behaupten, dass Coronavirus sei durch Forscher, welche in Labors mit dem Virus experimentiert hätten, in den Menschen gelangt. Dies sei jedoch sehr unwahrscheinlich, sagt Prof. Dr. Volker Thiel vom Institut für Virologie und Immunologie. Ausserdem seien diese Behauptungen rufschädigend für die Labors in China. Nach einem Laborunfall im Jahr 2004 wurde das Arbeiten mit dem Sars-Erreger verboten. Der Sars-Erreger gehört ebenfalls zur Familie der Coronaviren.


Situation weltweit

Weltweit sind 164 Länder davon betroffen, das heisst schon über zwei Drittel aller Länder sind nun involviert. Bis jetzt sind es über 198’000 gemeldete Fälle, welche sich mit dem Virus infiziert haben. Dies entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Genf. Es sind nahezu 8500 Menschen gestorben, 2500 Personen davon in Italien, 19 in der Schweiz. Die verschiedenen Staaten reagieren mit drastischen Massnahmen. Veranstaltungen, welche mehr als 1000 Besucher aufweisen, werden abgesagt oder verschoben. In einigen Ländern, wie auch in der Schweiz, ist es schon so weit, dass Schulen geschlossen werden und erst im April wieder öffnen. Die Lage spitzt sich fatal zu. In den letzten Wochen waren alle Desinfektionsmittel Vorräte aufgebraucht und auch die Supermärkte werden leergeräumt. Gerade in Italien machten viele Leute Hamster-Käufe.

Die Angst vor dem Virus steigt immer weiter. Nun ist ganz Italien zur Sperrzone erklärt worden. Solange es nicht unbedingt nötig ist, sollen die Leute ihre Häuser nicht verlassen. Die Situation erinnert fast ein bisschen an Stubenarrest. Für einige ist es wie Ferien, Zuhause bleiben und fern schauen, Kochen und entspannen. Für andere jedoch ist die Situation alles andere als schön.

Christian Dorsten, der Chef-Virologe der Berliner Charité stellt die Vermutung auf, dass die Ausbreitung des Virus erst dann eingeschränkt werden kann, wenn mindestens zwei von drei Personen immun gegen das Virus sind.

In Deutschland z.B. würde bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen, zwei Dritteln knapp 56 Millionen Menschen ausmachen, welche sich infizieren müssten, um das Virus aufzuhalten. Bei einer Sterberate von 0,5 Prozent wäre in diesem Fall mit rund 278'000 Corona-Todesopfern zu rechnen.


Doch was passiert eigentlich genau, wenn man das Virus in sich trägt?

Im Normalfall liegt die Inkubationszeit bei 5-6 Tagen, jedoch kann sie auch bis zu 14 Tagen dauern. Die meisten Erkrankten weisen typische Grippe Symptome auf wie Husten, Fieber, Kopfschmerzen oder Atemprobleme. Einige der Infizierten klagten auch über Übelkeit. Für gewöhnlich verläuft die Krankheit mild, jedoch gibt es auch schwerwiegende Fälle, bei denen es zu einer Lungenentzündung, einem akuten Atemwegssyndrom, Nierenversagen oder sogar zum Tod führen kann. Bis heute sind jedoch von fast 120'000 Infizierten, ca. die Hälfte wieder gesund geworden. Das Corona Virus sollte nicht als «normales» Grippen Virus abgestempelt werden. Die Menschen sollten sich der Gefahr gegenüber sich selbst und auch anderen bewusst sein, jedoch sollten sie sich auch nicht verrückt machen lassen.


Wirtschaft

Nicht nur die Infizierten bereiten Sorge – über die Weltwirtschaft zieht eine schwarze Wolke auf. Durch die Reiseverbote und die ausbleibenden Touristen leidet vor allem die Reisebranche stark unter dem Coronavirus. Doch nicht nur das, viele Fabriken in China mussten schliessen oder produzieren nur mit reduzierter Kapazität. Dies führt auf der ganzen Welt zu Engpässen. Einer Studie der Industriestaaten-Organisation OECD zufolge könnte sich das globale Wachstum in Folge des Virus halbieren. Zahlreiche Volkswirtschaften würden damit in eine Rezession fallen. Vor allem Antibiotika und andere Medikamente werden höchst wahrscheinlich, durch die Produktionsausfälle in China, bald ausgehen.

In der Schweiz verursacht diese Extremsituation Kosten in Milliardenhöhe. Durch die vielen Tests, welche gemacht werden, um Personen mit Symptomen auf das Virus zu testen, entstehen hohe Kosten. Doch nicht nur das, auch die Krankenhausaufenthalte, Behandlungen und ein möglicher Impfstoff verursachen grosse Kosten.


Doch nun stellt sich zum Schluss die Frage: Wie gefährlich ist die Situation wirklich?

Viele Menschen sind in Panik, andere dagegen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie machen mit ihrem Alltag genau so weiter wie bisher. «Wir leben in aussergewöhnlichen Zeiten!», diesen Satz habe ich in den letzten Tagen oft gehört. Demnach sollten wir unseren Alltag auch etwas anpassen. Das heisst nicht, dass wir Hamstereinkäufe machen müssen, uns alle 5 Minuten die Hände desinfizieren oder uns in den Häusern verkriechen. Vorsicht ist aber auf jeden Fall geboten! Hände waschen beim nach Hause kommen, wenn Symptome auftreten einen Arzt kontaktieren und grosse Menschenmengen vermeiden. Falls doch Zweifel kommen, kann man auch gut eine Woche Homeoffice machen. In der Schule lernen wir für unsere Zukunft, jedoch würde mich ein Schulausfall nicht stören, da ich somit 2 Tage mehr Zeit hätte für help2type. Die Produktion steht zwar still aber an allen anderen Fronten geben wir alles. Wichtig ist, dass wir die Ruhe bewahren und immer schön unser Gemüse essen.



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